Buy-Button von Social Networks

Wird der Buy-Button der nächste große Coup der Social Media Giganten? Nach wie vor klingt uns mündigen Konsumenten das Wehklagen des gut sortierten Einzelhandels in den Ohren. Im verzweifelten Ringen gegen schier übermächtige Gegner versucht das Fachgeschäft, nicht als Plankton zwischen den Barten von Walen wie Ebay, Amazon oder Zalando zu verschwinden. Da geraten die Platzhirsche des Online-Handels bereits selbst unter Druck. Facebook, Google, Youtube und andere Netzwerke machen sich auf, im Revier der Shopping-Könige zu wildern.

E-Commerce ist ein Geschäftsfeld, dass auch in Zukunft Wachstum verspricht, rückt doch die Generation der Digital Natives längst in gut dotierte Jobs auf, während die Bedenkenträger langsam für einen Platz auf der Liste der bedrohten Arten in Frage kommen. Damit stellt sich die Frage: Wer könnten die großen Player des Online-Geschäfts der Zukunft sein und wie sehen die Strategien dazu aus?

Google Shopping und darüber hinaus

Der Monopolist in Sachen Suchmaschine darf sich mit Google Adwords schon lange zur Crème de la Crème der Werbeplätze für E-Commerce zählen. Die nächste Stufe zündete Google mit Google Shopping, welches E-Commerce-Betreibern das gezielte Platzieren von Produkten auf einer eigenen Shopping-Plattform des Suchmaschinen-Riesen ermöglicht. Wer mehr Infos zum eigenen Webshop und Google Shopping möchte, sollte hier mal reinschauen.

Die E-Commerce-Welt wartet auf den nächsten großen Coup: Den Google Buy Button. Als Kampfansage an Amazon soll damit das Einkaufen direkt bei Google möglich sein. Wann Google die Bühne der Händler endgültig betritt ist noch unklar, erste Ankündigungen gab es bereits 2014 im Wall Street Journal.

 

Call to Action oder Call to buy auf Facebook

2014 führte Facebook den Call-to-Action-Button ein. Unternehmen konnten damit Besuchern Ihrer Facebook-Seiten die Option zur Verfügung stellen, per Klick zu Buchungsseiten weitergeleitet zu werden, auf die App des Unternehmens umzusteigen, in den Online-Shop weitergeleitet zu werden, oder eine Mail an das betreffende Unternehmen zu öffnen.

In den USA folgten bald darauf Tests mit dem Kaufen-Button, der es ausgewählten Unternehmen möglich machte, Facebook direkt als E-Commerce-Plattform zu nutzen. Wann der Buy-Button in Europa durchstartet ist noch unklar.

 

Buy-Button & Shopping im Social Network – Ein Trend.

Facebook und Google stehen mit der Idee, die zum Teil astronomische Reichweite sozialer Netzwerke für den direkten Verkauf zu nutzen, nicht alleine da. Pinterest bietet seit längerem einen Kauf-Button an, Facebook-Tochter Instagram hat angekündigt nachzuziehen. Hier bietet es sich an, von ansprechenden Produktfotos mittels Buy-Button direkt in den Online-Shop geleitet zu werden.

Ein Selbstläufer wird daraus freilich nicht automatisch. So gibt es durchaus kritische Stimmen, die davor warnen, sich allzu sehr auf den Conversions-Segen aus den sozialen Netzwerken zu verlassen. Auch für die Plattformen selbst ist kein Automatismus im Sinne einer Gelddruckmaschine gegeben. So hat Twitter seinen Buy-Button bereits wieder eingestampft, da man sich beim kalifornischen Zwitscherspezialisten mehr auf das Kerngeschäft konzentrieren will.  Aber der Buy-Button wird für Online-Händer, die ihrem Shop eine kräftige Aufbaukur verpassen wollen, sicher zu einer spannenden Option.

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